Beiträge von Hisco

    € 459,-


    Anreise: Fredrikshavn – Göteborg € 114,-


    Inlandsfähren Norwegen:


    Tysfjord: Skarberget – Bognes 268,- Nok.
    Halsafjord: Halsa – Kanestraum 237,- Nok.
    Romsdalsfjord: Molde – Furneset 331,- Nok.
    Sulefjord: Solavågen – Festøya 220,- Nok.
    Hundviksfjord: Lote - Anda 189,- Nok.
    Sognfjord: Hella – Vangsnes 220,- Nok.
    Eidfjord: Bruravik – Brimnes 247,- Nok.
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    Gesamt: 1712,- Nok = € 217,30


    Rückreise: Kristiansand – Hirtshals € 128,-

    Am Vormittag sehen wir uns den nächsten maritimen Ort Lillesand an. Auch hier
    bietet sich dem Auge eine malerische Hafenszenerie, an der man sich kaum sattsehen


    kann :!: Am Nachmittag geht es weiter nach Kristiansand. Hier verbummeln wir den Tag, freuen uns, dass


    wir es immer noch sonnig haben und kein Regen den Abschied trübt :!:


    Abends suchen wir das Fährenterminal auf, checken ein und warten auf die Abfahrt unserer Fähre nach
    Hirtshals, DK. Mit der Ford-Cat Superspeed sind wir in 2 Std. 15 Min. in Hirtshals/DK :thumbup:


    Wir verlassen Norwegen, und eine mit zahllosen Eindrücken gespickte, 1-monatige
    Reise ins für uns schönste Gebiet Europas geht zu Ende.

    Auch uns zieht es heute nach Grimstad, denn wir


    wollen gerne noch ein wenig Hafenflair genießen, ehe es für uns zurück ins Binnenland Österreich geht…


    Das Wetter sorgt immer noch für schöne Fotos – auch


    wenn von der Nordsee hin und wieder dunkle Wolken drüberziehen. Zum Glück bleibt es beim Drüberziehen…


    Und noch eine Übernachtung am Hafen, diesmal in Grimstad :thumbup: wer hätte


    gedacht, dass das hier so einfach möglich wäre :?:

    Bei unserer fünfwöchigen Skandinavien-Rundreise bekamen wir von dieser extremen Hitze kaum was mit :!:


    Erste Woche, Fahrt durch Schweden - angenehme 24°C. Was folgte, war eine Woche kühlen, Wetters mit Temperaturen zwischen 9 und max. 15°C, und schließlich erfreuten wir uns wieder steigender Wärme :!:


    Als wir jedoch beider Rückreise Magdeburg passierten, da kriegten wir den ersten Vorgeschmack auf das, was noch folgen sollte... :huh: jeden Tag 36°C, :schwitz: man bin ich froh das ich noch zwei Wochen Urlaub genießen kann. :rolleyes: Bis zum Arbeitsbeginn wird es hoffenlicht ein bißchen abkühlen.


    Bei den zur Zeit herrschenden Temperaturen sollt man nahe am Wasser campen :!:


    Gruß Hisco

    Wir parken unser WoMo auf einem freien Platz am Hafen und verbringen den
    Tag in Hilmars und Karis Gesellschaft, es wird Leckeres gekocht – Lachs und


    verschiedene Salate, Brigitte bekommt vegetarische Frühlingsrollen – es ist ein Fest für die Sinne :!:


    Am Nachmittag zeigt uns Hilmar die nähere und weitere Umgebung, unter


    anderem Orte, die für ihn von Bedeutung sind, wo er vor 35 Jahren als frischer Einwanderer campte, sein erstes Haus, seinen Arbeitsplatz von damals und von heute… Bei wunderschönem Wetter genießen wir später den Tag im Garten bei Kaffee :!:


    Abends bringt Hilmar uns zurück zum WoMo. Morgen früh muss er wieder zur Arbeit, und die geht zeitig am Morgen los – er ist Vormann in der Werft Grimstad, wo Ölplattformen gebaut werden :!:


    hier ist nicht Hitchcock´s "die Vögel" sondern Hisco


    füttert die Möven. :rolleyes:

    Morgens noch ein kleiner Rundgang durch die herrliche und noch ruhige Natur,
    dann geht es weiter :!:


    Unser nächstes Ziel lautet Arendal an der E18, der Südküstenstraße Norwegens. Dort wohnt mein Freund Hilmar, den ich aus unserer Norwegenzeit 1998 kenne, weil er damals mein Vormann war und mit dem gebürtigen Bayern verstand ich mich auf anhieb :!:
    Seit Jahren versprechen wir, ihn endlich besuchen zu kommen, wenn wir denn schon im Lande sind, doch diesmal wird es endlich wahr :!:


    So reisen wir durch das Setesdal südwärts, und erreichen mittags den Campingplatz Hove bei Arendal


    von wo uns Hilmar mit Freundin Kari gegen Abend abholen kommt. :thumbup:
    Unsere Nachbarn am Campingplatz, eine 7 köpfige Familie aus Schleswig Holstein,
    campiert hier friedlich im Zelt :!:


    heutige Tagesetappe 192 km

    Nach dem Frühstück noch Kaffee in der Haukeli Fjellstua (Gebirgstube), dann geht es weiter ins Setesdal. Der heutige Tag zeigt uns eine für österreichische Verhältnisse ungewöhnliche Landschaftsform :!:


    Sie wirkt mit ihren weit ausladenden


    Gesteinsplattformen, zwischen denen ein geschäftig fließendes, Gewässer seinen gewundenen Weg findet, wirklich überaus anziehend ganz besonders auf alle jene, die so wie wir fließendes Wasser mit natürlichen Ufern lieben :!: Ich unternehme daher eine mehrere Kilometer weite Flusswanderung, während Brigitte mit dem Gefährt immer wieder an bestimmten Plätzen anhält und mich schließlich wieder „aufnimmt“.


    Eine seltsam belebende Energie geht von dieser Landschaft aus, und schließlich laufen wir noch gemeinsam ein Stück über diese
    einladenden Steinformationen und lassen die erhitzten Füße ins kühlende Wasser baumeln, ehe wir dann den Weg fortsetzen :!:


    Als wir schließlich im Setesdal an der RV9 bei Valle einen Naturbadeplatz, kombiniert mit Rastplatz, entdecken, an dem sich schon etliche Womos und Caravans für die Nächtigung hingestellt haben, na klar, hier bleiben wir auch :!:


    Man kann sich kaum sattsehen an diesem Naturwunder, möchte ich fast sagen, und ich denke, die Bilder sprechen für sich… wer hier nicht verweilt und sich mit dem rasch fließenden Wasser hautnah beschäftigt, der muss wohl in der Wüste geborenund aufgewachsen sein!


    Tagesetappe 120 km

    Hallo Maja & Willi :!:


    Wir waren 5 Wochen auf großer Skandinavien-tour, die meiste zeit davon in Norwegen, dort ist es zwar am teuersten aber auch am schönsten. Internet war für uns nur mehr auf Campingplätzen zugänglich, :S früher fand man auch öfters freies WLAN :!:


    Seit gestern wieder zu Hause, und hier ist es jetzt verdammt heiß, 37°C :sonnenschein:




    Wünsche euch noch schönen Urlaub und gute Fahrt.

    Doch es ist eine Autofähre :!: WoMo 7 m und 2 Personen € 128,- gebucht eine Woche vorher -


    per Internet :!:


    Die Fjord Line Express (HSC Fjord Cat) bietet mit nur 2 Stunden und 15
    Minuten die schnellste Fährverbindung zwischen Dänemark (Hirtshals) und
    Norwegen (Kristiansand). Der Katamaran verkehrt zwischen Mai und
    September und dies bis zu 3 Mal täglich.
    Ein Sitz auf unserer Fähre nach Norwegen ist bei Buchung der Überfahrt immer für Sie reserviert :!:


    http://de.wikipedia.org/wiki/Fjord_Cat


    Die Fjordline :thumbup: war um € 58,- billiger als die Colorline :!:

    Kaum haben wir am Morgen unseren wunderschönen, friedlichen Ort der Übernachtung verlassen und
    die steil bergab führende Serpentinenstrecke hinter uns gebracht, erwartet uns der Hardangerfjord,


    den wir einmal mehr per Fähre überqueren, mit einer zwar bestens geteerten,
    jedoch extrem schmalen Uferstraße :!: Okay, es gibt natürlich immer wieder


    Ausweichplätze, aber, ganz ehrlich, wer kennt das nicht – der Gegenverkehr begegnet einem immer nur an den absoluten Engstellen, wo man nicht aneinander vorbeikommt, ohne dass einer zurückschieben müsste :!: Dass hier natürlich nicht bloß PKW, sondern genauso Busse wie LKW entgegenkommen, macht die rund 120 km schmalster Strecke nicht wirklich easier für den Fahrer eines Womos :!: Hinzu kommt,dass es auch unzählige heftige Kurven gibt, welche die Sicht nehmen und sowohl innere Anspannung wie auch erhöhte Konzentration fordern… Brigitte schmeißt gegen Ende zu schön langsam die Nerven weg :!: Schon vor allem deshalb, weil praktisch immer sie diejenige ist, die im Fall des Falles zurücksetzen darf.


    Dass ringsum direkt an den Fjordufern Kirschen- und Apfelplantagen gedeihen und deren reife Früchte immer wieder an kleinen „Standeln“ am Straßenrand angeboten werden, würde uns normalerweise zum Stehenbleiben und Kaufen animieren, doch es findet sich im Falle eines solchen Obst-Standes leider nie die Gelegenheit, unser Womo anzuhalten. Und so sehen wir zu, diese Extremstrecke einfach hinter uns zu bringen :!:


    Erholung gibt es dafür in mehrfacher Form am Låtefossen, kleinen Parkplatz,


    und man kann von Glück sagen, ergattert man hier ein Plätzchen zum Anhalten. Wir haben Glück. Auf der alten Steinbrücke, über welche die Straße verläuft, stehen viele Touristen, um die kühlende feine Gischt der Wasserfälle zu spüren und Fotos zu schießen. Manch einer bringt seine Kamera zu spät in Sicherheit und riskiert eine besprühte Linse :!: Wir finden hier Abkühlung und ein wenig Entspannung von der recht anstrengenden Fahrt über die oben beschriebene Fjorduferstraße :!:


    Abends erreichen wir durch zahlreiche Tunnel, davon ein paar bis 6 km Länge, das Haukelifjell. Auch dabei handelt es sich um ein ähnlich weitläufiges Gebirgsplateau wie das Vikafjell, aber landschaftlich gesehen eben doch wieder ganz anders. Die wenigen Schafe hier sind weitaus scheuer und gehen nicht so ungeniert auf fremde Menschen zu, doch der Platz, den wir zum Übernachten vorfinden, ist einfach wieder wunderschön. :thumbup:


    Man würde es schon ohne Weiteres eine Weile aushalten, hier oben. :rolleyes: Vor allem bei diesem Wetter… :P Tagesetappe 249 km :!:

    Entlang beeindruckender Straßen, die uns an steil aufragenden Felsgebirgen vorüberführen, von deren


    Gipfeln dicke, bizarr geformte Gletschereisdecken aufragen, geht unsere Weiterreise an den Sognfjord :!:


    Dort erwartet uns auch schon die nächste Fährenüberfahrt, an der man nicht vorbeikommt, will man das andere Ufer erreichen – und genau das wollen wir. Denn Fähren stellen hier in Fjordnorwegen die notwendigen


    Verbindungen her, wenn Straßen durch Fjorde unterbrochen sind :!: Der Sognfjord


    stellt den längsten Fjord von Norwegen dar :!:


    Als wir Vik erreichen, interessiert uns die hier befindliche älteste Stabkirche Norwegens, Hopperstad, die im


    Jahre 1131 erbaut wurde. Sie ist erstaunlich gut erhalten und stellt bei strahlendem


    Sonnenschein ein besonders gutes Fotomotiv dar (bei grauem Wetter würde sie auf Fotos garantiert nicht halb soimposant und gut wirken…).


    Nach diesem Aufenthalt geht es die steile Bergstraße aufs Vikafjell empor. Ohne den Motor zu quälen, lässt Brigitte das immerhin fast 3,5 t schwere und 7 m lange Fahrzeug bei guter Drehzahl die Steigungen erklimmen. An einer Spitzkehre müssen wir anhalten: zu hübsch ist der Anblick eines kleinen, frisch gestrichenen Holzhauses, das eine Gaststätte darstellt :!:


    Gegen 19 Uhr erreichen wir das Hochplateau. Hier ist es merklich kühler, was nicht nur dem Motor, sondern vor allem auch meiner Frau guttut, die ja von Temperaturen über 24°C nicht allzu viel hält…


    Kaum den Zündschlüssel rumgedreht, melden sich die offensichtlichen „Ureinwohner“ dieses Fjells: eine Schafmutter mit ihren schon etwas älteren Jungtieren bekundet Interesse an unserem Fahrzeug ---- naja, oder vielleicht doch eher noch mehr an dem was sie von draußen her erschnuppern können, nämlich unsere Jause! Frech wie Oskar nehmen sie die angebotene Semmel (die in Norwegen unter dem Namen Rundstykke bekannt ist) an und würden am liebsten noch viel mehr als nur eine bekommen - muss das ein Schaf-Leckerbissen sein :!:



    Auf diesem malerischen Gebirgsplateau verbringen wir diesmal die Nacht, in der


    es zwar noch immer nicht vollständig dunkel wird, aber doch so weit, dass man auch ohne Rollos schon gut schlafen kann :!: Heute viel neues gesehen und erlebt :!: heutige Tagesetappe: 160 km.

    Und die Rechnung geht auf. :thumbsup: Als ich morgens gegen 6:30 aufwache, lacht schon ein hellblauer, vollkommen wolkenloser Himmel durch unsere drei unterschiedlich großen Dachfenster – da ist an Weiterschlafen nicht mehr zu denken :!: Auch meine Frau Brigitte kriegt die neue Sachlage sofort mit, und schwuppdiwupp, sind wir beide auf den Beinen, machen uns fertig und verzichten sogar auf das für die Zeit vor der Abfahrt geplante LAN-Kabel :!:


    Noch rasch den Frischwassertank auffüllen, dann geht es los, zuerst auf den Aksla, den Aussichtsberg von Ålesund, auf den zu fahren sich ganz besonders bei solchem Kaiserwetter in den Morgenstunden lohnt :!:


    Steil führt die immer schmäler werdende Straße nach oben und windet sich mehrmals in starken Kurven, bis man die Plattform erreicht. Auf der man am besten sofort umkehrt und sich in Abfahrrichtung parkt. Wenn man bedenkt, dass hier auch zahlreiche Reisebusse und natürlich jede Menge Womos und PKW herauffahren, ist man froh, zu den Allerersten zu zählen und keinem Gegenverkehr begegnen zu müssen…


    Ähnlich wie in Berlevåg finden sich auch hier unmittelbar am besten Aussichtspunkt noch Bunker aus dem Krieg,


    allerdings besser erhalten, da nicht mutwillig gesprengt. Gigantisch die riesige, dicke


    Eisenplatte sowie die Baustahlgitter, die nach all den Jahrzehnten noch derart gut erhalten sind – etwas, das mir auch schon bei den Bunkeranlagen von Berlevåg aufgefallen ist. „Hart wie Kruppstahl“ ist eben doch nicht nur ein leeres Sprichwort gewesen :!:


    Den grandiosen Ausblick auf die Stadt würdige ich mit zahlreichen Fotos, und sogar


    Brigitte, die meinem oft etwas heftig ausgeübten Hobby manchmal leicht kopfschüttelnd gegenübersteht, :rolleyes:


    schießt hier etliche Bilder mit ihrem iPhone :!: Eine Hurtigrute verlässt Ålesund.


    Kleiner Stadtbummel und Kaffee in einer Bakeri & Konditori, dann geht es für uns weiter und zur Fähre von


    Solavågen über den Storfjord, der in weiterer Folge dann in den Geirangerfjord übergeht :!:


    In Festøya, was zu Deutsch soviel heißt wie „Festinsel“, gehen wir wieder von Bord. 140 km rollen wir an den Fjorden Vartdals-, Ørsta-, Volda- und Austefjord entlang und erreichen abends den Hundviksfjord, wo wir noch mit der Fähre übersetzen und an einem Rastplatz am Gloppenfjord abstellen :!:

    Am Morgen hat sich wettermäßig leider noch immer nichts verändert. :S Nieselregenschleier erwecken optisch den Eindruck von dichtem Nebel :!: Muss man nach draußen, ist man binnen kürzester Zeit durchnässt… na, so haben wir uns das aber nicht vorgestellt.
    Wir beratschlagen uns und kommen zu dem Ergebnis: es wäre jammerschade, diese wunderbare Gegend von Westnorwegen einfach so im Regengrau untergehen zu lassen. Zeit bleibt uns genug, also werden wir der Erfahrung vertrauen, dass eshier nie allzu lange „schiach“ bleibt, und das auf Regen immer Sonne folgt :!:


    Wir beschließen, in Ålesund auf Volsdalen Camping einzuchecken und auf besseres Wetter zu hoffen. :!:


    Laut Campingführer existiert nach wie vor jener Platz, den wir vor 16 Jahren schon mal hatten, doch wie überall hat sich auch hier vieles verändert :!: A bisserl Rumkurven bleibt uns nicht erspart – sie haben auch wirklich etwas schlampig angeschrieben :huh: – doch schließlich gelingt es uns, die richtige Auffahrt zu finden. ;)
    Brigitte kann das Campingareal nicht mehr als bekannt wiedererkennen, doch ich erinnere mich deutlich daran, dass wir hier schon mal gewesen sind.
    Jetzt betreibt den Platz ein junges Paar, er ist Bosnier, der perfekt Norwegisch, Englisch und ein bisserl Deutsch spricht. Sie eine typisch blonde Schwedin, die uns erzählt, sie wären seit 2002 hier und führten seitdem ganzjährig den Campingplatz Volsdalen :!:


    Unsere Frage nach WLAN wird so beantwortet: WLAN gibt es schon, doch die Stunde kostet 60 NOK, 24 Std 120 NOK – doch weil das vielen zu teuer ist, besteht auch noch die Möglichkeit, sich mit seinem Gerät in die gemütliche Stube zu setzen und das LAN-Kabel anzuhängen :!: Auch wir entschließen uns für diese Möglichkeit und verbringen etliche Stunden dort drinnen, gemeinsam mit vielen anderen Usern. An dem einen Modem hängen 5 LAN, am andern 3, und wir haben das Glück, jedesmal, wenn wir ins Net wollen, ein freies Kabel zu ergattern.


    Gegen Abend sehen wir – nicht nur hat der Nieselregen aufgehört, es beginnt auch allmählich freundlicher und heller zu werden. Das lässt uns hoffen, dass unsere Rechnung aufgeht – und wir die Westküste doch noch bei Schönwetter bereisen :!:


    Volsdalen Camping am Morgen, Das Warten hat sich gelohnt. :thumbsup:

    Mit dem Wetter sieht es auch heute nicht so gut aus, aber das kann unsere Reiselust nicht eindämmen :!: Wir lassen Trondheim, das wir von früher her schon kennen, hinter uns. Die Hoffnung auf besseres Wetter führt uns nach Westnorwegen, denn hier möchten wir uns langsam südwärts vorarbeiten. :!: Auf der E39 geht es Richtung


    Ålesund, in Molde ziehen wir einmal durch die Stadt, doch


    man findet nicht mal einen Parkplatz für unser Mobil Also:!: können wir das Vorhaben Kaffee gleich sein lassen. So nehmen wir lieber die Fähre über den Romsdalsjorden, und da es schon spät genug ist, das Gebirge ringsum in hellgrauen Nieselregen getaucht ist und die Wolkendecke bis zum Boden reicht, suchen wir den nächsten Stellplatz auf, der sich Ørskog nennt. Dank Womo geht uns diesesWetter sonstwo vorbei... :P


    Fähre Romsdal über den Kanestraum 237,- Nok.


    Fähre Romsdalsfjord über den Romsdalsfjord 331,- Nok


    Tagesetappe 262 km


    Gruß Hisco

    Es wird Mittag, bis wir den Campingplatz verlassen :!: Brigitte hat das Net noch dazu genützt, unsere Rückfähre zu buchen,
    die nette Dame an der Rezeption druckt die Buchungsbestätigung aus, und dann geht´s weiter bis kurz vor Trondheim, zum Rastplatz wo ich schon vor 10 Jahren mit dem Brummi gestanden bin…


    Hier beginnt die Sache mit der Maut… Man fährt durch die Tunnel und über neue Brücken und Straßenabschnitte – dann gibt es Hinweistafeln, wo man als Nicht-Norweger seinen Obolus zu leisten hat. Meist ist es eine Tankstelle oder auch ein kleinerer Lebensmittelmarkt :!:


    Der Sommer hat sich anscheinend verabschiedet


    und wir hoffen immer auf Besserung am folgenden Tag. :S


    Tagesetappe 383 km

    Morgens um 6 Uhr sieht es aus als würde ein sonniger Tag werden, eine
    Stunde später ist der Himmel schon wieder mit dicken Wolken bedeckt. :S


    Reisen macht hungrig Und hier wohnt der Holzwurm


    Da wir derzeit wettermäßig nicht so auf die Butterseite gefallen sind, sehen wir zu, dass wir bis Mittag den Campingplatz in Mosjøen erreichen :!: So bleibt uns ausreichend Zeit und Gelegenheit um zu kochen, genüsslich Kaffee aus dem mitgebrachten Fundus (NESPRESSO) zu genießen und nicht zuletzt das


    Internet ausgiebig zu nutzen :!:

    Am Morgen fahren wir die E 6 weiter südwärts, bis diese am Tysfjord endet. Hier muss man die Fähre nehmen :!:


    Lachszucht am Sørfolda ein Fjord bei Fauske, von solchen Anlagen kommt der billige Hofer oder Lidl Lachs. :rolleyes:


    Über Fauske geht es für uns heute aufs Saltfjell, wo das


    norwegische Polarcenter liegt, natürlich genauso am Polarkreis wie das finnische in Rovaniemi :!:


    Hier ist wieder ein super Stellplatz für die Übernachtung, und nachdem wir kurz durch den Shop gehen,
    der sich ganz auf Sportkleidung und Souvenirs eingestellt hat, begeben wir uns zur Ruhe :!:


    Tagesetappe 276km

    Der Sturm hat sich gelegt, es regnet nicht mehr. So bummeln wir durch Narvik, suchen bekannte Shoppingcentren auf und hoffen auch ein bisschen auf freien WLAN – doch was das betrifft, werden wir enttäuscht. ;( Alles ist verschlüsselt, die Zeiten von wirklich freiem WLAN bei Hotspots scheinen vorüber zu sein. :!:
    Nachdem wir noch vollgetankt haben, geht es weiter südwärts zu meinem


    Angelplatz, den ich in bester Erinnerung aus den Jahren davor behalten habe :!: Er liegt etwa 60 km weiter und wir kommen gegen Mittag dort an.


    Als erste auf dem Platz wählen wir das beste, nämlich waagrechteste Fleckchen, denn hier bleiben wir auch über


    Nacht stehen :!:


    Während Brigitte Gemüse und Kartoffeln zubereitet, hole ich zwei Dorsche aus dem Fjord


    die jedoch nur für mich sind…meine bessere Hälfte lebt ja vegetarisch. :rolleyes:


    Der Fisch wird natürlich im freien gekocht. Am Abend spaziere ich noch am Fjord entland, ich liebe diese Ruhe, die nur hin und wieder vom gekreische der Möven


    unterbrochen wird :!:

    Der Tag beginnt mit einer traumhaft schönen klaren Luft, die gestochen scharfe Bilder ermöglicht. :thumbup: Und so reisen wir gemütlich die E 6 südwärts Richtung Narvik :!:



    Kaum sind wir jedoch Nähe Narvik, trübt sich der Himmel ein, :S um kurz darauf auch schon wieder seine nasse Last auf uns fallen zu lassen… so wechselhaft kennt man bei uns kaum einmal das Wettergeschehen, vom April abgesehen :!:


    Wir stellen wegen des Dauerregens am Fjord ab und wollen erst morgen nach Narvik hineinfahren. Vielleicht hört es bis dahin ja zu regnen auf… Man hört die ganze Nacht den Sturm an unserem breitflächigen Fahrzeug


    rütteln und der Regen trommelt unaufhörlich aufs Dach. :huh: Tagesetappe 254 km