Beiträge von laikus

    die Idee finde ich gut, weil der Hänger universeller verwendbar ist als die bekannten Autotransporthänger, wo die Ladefläche nur aus den beiden Fahrgleisen besteht. Das Überfahren der Heckklappe als Auffahrrampe gefällt mir nicht. Weder die verbauten Multiplexplatten noch die Scharniere scheinen dafür geeignet (man steht ja nicht immer in einer Messehalle, sondern meist auf unegalem Untergrund).

    Auch der Kurbelmechanismus erscheint mir etwas leicht gebaut (Spindel). Zum Abklappen im Leerzustand okay, aber wenn das Auto draufsteht, wird da ganz schön Kraft benötigt, um den Zossen rauf oder runter zu kurbeln.


    Für mich wäre es nichts, weil wir unseren Mobilitätsbedarf vor Ort mit unseren Pedelecs bestreiten. Es gibt aber viele Leute (nicht nur mit Dickschiffen), die gerne einen PKW mitführen. Den Preis von 2.300 € halte ich für angemessen.


    Horst

    na ja, es gibt sicher Argumente für und wider. Wie gesagt, im täglichen Kurzstreckenbereich, über Nacht an der Steckdose, kann ich mir das vorstellen. Die angebliche "Klimaneutralität" bzw. "Emissionsfreiheit" mal hintan gestellt.

    Wo ich einfach ein Problem damit habe: einen Verbrenner lade ich an der Tankstelle nach. Hinfahren, Klappe auf, tanken, (auf drei Dödel, die die falsche PIN eingeben warten), bezahlen, und fertig. Das sind zwischen 10 und 20 Minuten, eventuelle Pinkelphase inbegriffen. Dann habe ich 100 (in Worten einhundert) Prozent neuer Reichweite vor mir. Je nach Fahrzeug sind das zwischen 600 und 1000 km, bei meinem Womo zwischen 1100 und 1200 km.

    Und das soll ich gegen 30 Minuten (laut Werbung) und 80 % Tankvolumen (laut Werbung) für eine Reichweite von 326 bis 363 km (laut Werbung) eintauschen ? Für 5,14 oder 5,37 m in einer Blechbüchse (laut Realität).


    Klingt für mich nicht verlockend.


    Horst

    ja, es gibt ein Recycling für E-Auto-Batterien. Aber auch das ist nicht umsonst, will sagen der Aufwand muss den Ertrag unterschreiten. Meines Wissens lässt sich Stand heute Kobalt und Nickel zurückgewinnen, bei Lithium, Graphit und Mangan ist das noch nicht (ausreichend ?) möglich.

    Unabhängig davon aus wird die Verwertung mit einem hohen Energiebedarf einhergehen. Insofern bin ich da noch etwas skeptisch, was amtliche Jubelmeldungen zu dem Thema angeht.


    Horst

    stimmt, die Verdichtung des Untergrundes ist sehr wichtig, besonders bei einer Rasenfläche (bzw. dem was darunter ist). Die Kunststoffgitter erscheinen mir weniger tauglich. Zwar liest sich die Druckbelastung von 240 to/m² ganz toll, wie dieser Wert ermittelt wurde, will ich aber lieber nicht wissen. Und: die Druckbelastung eines Produktes kann nie höher sein als seine Auflage !

    Rasengittersteine aus Beton oder Stein-/Betonplatten halte ich für geeigneter.

    Meine Lösung: Granitplatten als Fahrstreifen:



    Hat hier den Nachteil, daß ich beim Wegfahren die Lenkung stark einschlagen muss und dadurch die Platten etwas verschoben werden (lässt sich aber alle Schaltjahre mal mit einem Kuhfuß korrigieren). Wenn Du einen geraden Ein- und Ausfahrweg hast, dürfte das aber keine Rolle spielen.


    Horst

    ja, das macht Freude, auch wenn es nur im Garten steht. Aber anschauen und träumen reicht schon. Da es zugelassen ist nehme ich an, ihr werdet nicht bis zum offiziellen Frühlingsanfang mit der ersten Tour warten ?

    Viel Spaß !


    Horst

    Ich bin immer misstrauisch, wenn "die Politik" in ökonomischen und technischen Fragestellungen die Marschrichtung vorgibt. Meist sehe ich dann Menschen, die sich die Hand vor die Augen halten und laut rufen, "was wollt ihr denn, ich sehe gar keine Probleme".

    Die "Rettung des Planeten" (Angela Merkel) mit Milliarden Tonnen ausgebrannter Akkus zu bewerkstelligen, ist schon etwas vermessen, selbst wenn man die deutsche Liebe zur Hybris kennt.

    Ich kann mir gut vorstellen, daß die Reichweite von E-Autos entwicklungstechnisch noch nicht am Ende ist. Das gilt auch für die Ladezeiten und die Ladeinfrastruktur allgemein. Sie wird aber immer mit dem Fahrzeuggewicht korrelieren. Das ist halt physikalisch so und trifft ja auch auf Verbrenner zu. Insoweit halte ich das E-Auto für ein Stadtfahrzeug, einkaufen, zur Arbeit etc.

    Man liest jetzt immer von Ladezeiten "bis 80 %". Was nützt das ein KFZ auf Langstrecke ? 30 oder 45 Minuten Däumchen drehen, Kaffee trinken ? Wieviel "Zapfsäulen" braucht eine Autobahntankstelle, um Versorgungssicherheit ohne Wartezeiten zu gewährleisten ? Was machen die Wartenden im Winter, wenn sie Heizung und Klima brauchen, während die Anzeige auf Null geht ?

    Also, um Deine Frage zu beantworten: für den großen Durchbruch halte ich diese E-Technik nicht. Sie wird aus vorgeblichen Gründen des Umweltschutzes gepusht, sie ist ein super Beschäftigungsprogramm für die Industrie, und wenn dann alle umgestiegen sind, kommt was anderes. Man hat uns auch 20 Jahre die Globalisierung als goldene Zukunft gepredigt, und heute stehen Fabriken wegen zusammengebrochener Lieferketten still.

    Kurzstrecke ja, Fernverkehr eher nicht.

    Zum Wasserstoff: ich denke, da ist noch Potenzial, das aber zur Zeit politisch-medial unter der Decke gehalten wird.


    Horst

    nun ja, das Schweigen ist vielleicht auch dem Neid geschuldet, so etwas nicht selbst auf die Reihe zu kriegen (das gilt zumindest für mich).

    Ich finde solche Projekte schon toll - würde mich aber nie daran wagen. Selbst bei einigermassen handwerklichem Geschick, Platz und Werkzeug fehlte mir die Geduld.

    Also, Leinen los ! ob übern großen oder kleinen Teich.


    Horst

    Glückwunsch ! Wir haben vor 8 Jahren auch das Modell aus der Ausstellung genommen, weil die Wunschparameter (fast) alle erfüllt waren.

    Hoffentlich ist der Händler in vertretbarer Entfernung, denn das ist auch wichtig, oder kann es werden.


    Viel Spaß,

    Horst

    Tja, dann hier einige Reiseindrücke, alle aus Katalonien, also der nördlichsten Region Spaniens:




    der Name "Costa Brava" weckt im deutschen eine falsche Assoziation


    Stellplatz Palamos bei Nacht (mit Weihnachtsbeleuchtung)


    Triumphbogen in Roda de Bera (für Interessierte: Kaiser Augustus ließ ihn bauen)



    Tarragona, Amphitheater




    Kastell Tamarit


    die Sonne geht unter,


    der Mond geht auf.


    geringer Spaßfaktor - eine Schraube im linken Hinterrad


    unser letzter Platz, CP Blanes, Parzelle mit Meeresrauschen (ungemein beruhigend)



    Die SP kosteten 13 € incl. Strom + V/E,

    die CP lagen zwischen 18 und 23 €, ebenfalls incl. Strom und V/E.


    Hin- und Rückfahrt mit jeweils einer Übernachtung in Frankreich (SP nahe Autobahn rausgesucht). Hin fuhren wir über die Schweiz (Basel-Genf) und dann Richtung Avignon-Nimes.

    Zurück durch Frankreich, Maut in F ca. 160,00 € (Perpignan bis Strasbourg)

    Strecke insgesamt ca. 2850 km.

    Auffallend sind die sehr starken, böigen Seitenwinde zwischen Perpignan und dem Pyrenäenübergang bei La Jonquera. Das ruckelt ständig wie eine alte Tram und erfordert viel Konzentration.


    Wer noch etwas wissen will, gerne - einfach fragen.


    Horst

    Hola,

    gestern gingen für uns vier spanische Wochen zu Ende. Unser erster Aufenthalt auf der iberischen Halbinsel - wahrscheinlich nicht unser letzter. Was, unter anderem, sicher auch an dem Glück mit dem Wetter hing.


    Unsere Stationen waren:

    Palamos, Stellplatz

    Roda de Béra, Stellplatz

    Tamarit, Campingplatz

    Vilanova, Campingplatz (Ladegerät streikte, wurde von einem freundlichen Servicetechniker innerhalb 15 Minuten in Ordnung gebracht)

    erzwungenermaßen: Mataró (wegen Reifenpanne 2 Tage Auszeit in einem ""Vier-Sterne-Hotel", ui-ui-ui-ui, geht halt nix übers eigene Bett)

    Blanes, Campingplatz


    Muss noch meinen Schreibtisch etwas aufräumen, dann folgen noch ein paar Bilder.


    Horst

    Saubere Lösung ja, Arbeit gemacht nein. Das hat eine Fachwerkstatt eingebaut, ich würde mich da nicht ran trauen.

    Waren jetzt vier Tage in Palamos, seit gestern kurz vor Tarragona, in Roda de Bera.

    Allen eine gute Zeit, wo auch immer.

    Horst

    (falls hier verkehrt, bitte verschieben. Habe für Gasinstallation kein Unterforum gefunden)


    zwei Tage vor unserem Aufbruch nach Spanien habe ich mir einen Gastank (52 l) einbauen lassen. Damit ist das lästige Flaschentauschen und Tauschprobleme im Ausland hoffentlich ausgestanden.

    Habe noch ein Adapterset dazu genommen. Für Spanien werden Tankstellen (alt) und Tankstellen (neu) unterschiedlich angegeben. Da muss ich dann wohl mal fragen. Vielleicht ist es ja auch so warm, daß der Tank bis Januar reicht :?:


    Horst


    vorher:


    nachher:


    Außenanschluss:

    man soll ja nicht vorschnell urteilen - die Treibinseln können auch von woanders stammen. Aber egal, ich frage mich, wie krank jemand sein muss (im Hirn, soweit vorhanden), überhaupt ein Gewässer auf diese Weise zu missbrauchen.

    Ich bin ja nun kein Freund von big brother, aber evtl. wäre eine Kamera an manchen Stellen doch nicht so verkehrt.

    Hej Nirgendwo,


    der Karriereverlauf der meisten dürfte vom Caravan zum Wohnmobil geführt haben, und den Grund - die größere und weniger komplizierte Mobilität - habt ihr ja nun praxisnah er"fahren".


    Was "bei den Händlern so rumsteht" ist aktuell irgendwo ;-) zwischen Null und überschaubar angesiedelt. Da wird also Geduld (und Kompromissbereitschaft) gefragt sein.


    Wir sind gerade auf dem Sprung nach Spanien (erst war Italien im Visier, aber wir haben uns umentschieden), bis nach Neujahr und wollen dabei die Frage kommender Überwinterungen auch unter die Lupe nehmen. Mal sehen, welche Erkenntnisse es bringt.


    Gruß aus Kehl, und auch ein herzliches Willkommen,

    Horst

    Hallöle, ich "arbeite" da meist mit picr.de.

    Ist ein (relativ) einfaches, kostenloses Bildverkleinerungsprogramm, mit dem du deine Fotos verlinken und dann recht simpel in deinen Beitrag reinkopieren kannst.


    Gruß aus Kehl,

    Horst

    Auf der Flucht vor dem teutschen Corona-Wahn machten wir uns für ein paar Tage in unser kleines, aber feines Nachbarland auf.

    Stellplatz "Camperpark Vianden", 15 € incl. Strom, insgesamt 16 SP unmittelbar an der Our gelegen (sie rauscht auch nachts, uns stört das nicht). Die Our ist übrigens der Grenzfluss zwischen L und D.


    Burg Vianden:

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    Madame hat den Apérol wetterbedingt gegen Chocolat Chaud getauscht:

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    die Our rauscht, vom Mobil könnte man fast hineinspucken (tut man natürlich nicht):

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    der Panoramaweg am Ourtalstausee, mehr Mountain als Bike, aber er"fahrens"wert:

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    Blick von der Staumauer auf Vianden, oberhalb die Burg im Novembernebel:

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    der Dieselpreis lag an allen Tagen bei 139,4, unabhängig von der Treibstoffmarke. Das machte zu den deutschen Preisen einen Unterschied von 20 Cent.

    das hat schon mächtig an Dynamik gewonnen, besonders der Himmel und die auf den Strand laufende Welle. Ist das mit dem Mobiltelefon gemacht ? (Sorry, falls ich es überlesen haben sollte.)


    Meine schöne Nikon D 60 SRL mit Normal und Tele fristet ein Dasein im "Home-Office". Wie einige hier schon schreiben geht es auch mir - das Ding in seiner Tasche ist mir einfach zu hinderlich unterwegs. So nehme ich sie meist nur im Wohnmobil mit, verwende sie aber auch dann eher selten.

    Die Qualität der Kameras in den Mobiltelefonen ist mittlerweile schon beachtlich (aktuell bei mir ein Xiaomi 10T Pro, mit einer 108 MP Hauptkamera und einer Makrokamera (die ist nicht so doll).


    Um ehrlich zu sein: die sofortige Verfügbarkeit und die Möglichkeit der sofortigen Weitergabe, z.B. wozz-äpp :-) sind schon Pluspunkte, neben der Handlichkeit.

    Aber irgendwie und -wo bleibt im Hinterkopf doch ein nostalgisch-schlechtes Gewissen, den schwarzen Kloben so zu vernachlässigen.


    Horst

    schön anzuschauen im November-Grau. Weiterhin eine schöne Zeit !


    Wir überlegen, Anfang Dezember ein paar Wochen nach Italien zu fahren, Adria so etwa auf Höhe Ravenna.